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Nordmann/Spencker @ Work of Art

Nils Nordmann & Klaus Spencker
Konzertreihe für experimentelle, elektronische Musik
Premiere Sa. 04.12.2010, Work of Art“, Lister Meile 33 (2tes Hinterhaus), 30161 Hannover
21:00 Uhr, Einlass 20 Uhr

Am 4. Dezember beginnen Klaus Spencker und ich im “Work of Art” eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Ziel eines offenen musikalischen Dialogs mit Künstler verschiedener Genres  wie Musik, Tanz, Video oder Literatur. Wir erwarten als Gäste Avantgarde-Schlagzeuger Willi Hanne und Videokünstler Tosh Leykum. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Vorgeschichte
Jazzgitarrist Klaus Spencker und Produzent und Musikelekroniker Nils Nordmann beschäftigen sich sei 2006 intensiv mit der Verbindung von Jazz und Liveelektronik.
Ausgehen von experimentellen Projekten und Ensemblestudien im Bereich Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, wurden seither verschiedene Konzepte mit dem Ziel wissenschaftlich-künstlerischer Auseinandersetzung mit freier Improvisation, Jazz, Pop und elektronische Musik entwickelt und erprobt.
Im Live-Kontext kristallisierte sich bald die besondere Herausforderung in der Kombination aus elektronischer Musik und Jazz heraus. Durch vorgefertigte Klänge aus dem Computer sind den improvisatorischen Möglichkeiten Grenzen gesetzt. Die Spannungsfelder zwischen Mensch und Maschine bzw. Programm und Spontanität müssen neu überdacht werden.

Fortsetzung
Klaus Spencker und Nils Nordmann setzten die Zusammenarbeit 2010 fort. Auftritte on- und off-campus im Raum Hildesheim / Hannover erweiterten den Musikalischen Aktionsradius. Besondere Aufmerksamkeit erhielten hierbei die Solo Performances von Nils Nordmann in den berühmten Fagus Werken in Alfeld und ein Auftritt des Duos mit den Gastmusikern Timo Warnecke, Schlagzeug und Achim Seifert, Bass, im Kulturpalast Hannover. Durch selbst produzierte Naturklänge, die durch Montagetechniken und Modifikation der Musik einen eigenen Charakter verleihen, in Verbindung mit erweiterten und verfremdeten Gitarrenklängen entsteht ein breites Spektrum, in dem die Improvisation nahezu alle Klangparameter wie Frequenz, Amplitude, Tondauer, Timbre und Ein- und Ausschwingverhalten erfasst.
Form und Struktur werden neu definiert. Weitere Freiheit und Abgrenzung zu gängigen Modellen computergestützter Musik  bringt die bewusste Desynchronisation mit Hilfe des Reichschen Effekts. An der Möglichkeit durch Sensoren im Raum auch das Publikum mit einzubinden wird derzeit geforscht.
Im nächsten Schritt streben Nils Nordmann und Klaus Spencker eine Kombination  dieses Ansatzes mit anderen Kunstformen wie Tanz, Video, Bildende Kunst und Literatur an. Geplant sind Treffen mit regional, national und international renommierten Gästen aus anderen Künsten zur kollektiven Improvisation – Momentaufnahmen die neue Impulse für die Entwicklung der elektronischen Musik setzen.
Dieses Projekt besitzt Laborcharakter. Die Raumwahl spielt hierbei eine wichtige Rolle. Um eingefahrene Erwartungsmuster gängiger Spielorte wie Clubs und Bars zu vermeiden, werden Räumlichkeiten ausgewählt, die möglichst flexiblen zu nutzen sind und eine konzentrierte Atmosphäre des Zuhörens ermöglichen. Gleichwohl soll das angestrebte Klangerlebnis einen Raum schaffen, der neue Denkansätze fördert, Grenzen überschreitet und Menschen zusammenführt.

Die Premiere findet am 4. Dezember 2010 im Work of Art, dem renommierten Tanzstudio der bekannten Tanz und Performance Künstlerin Britta Hoge statt

Gäste für den 04.12.:

Willi Hanne (Schlagzeug)

Willi Hanne is ein Musiker und Musikpädagoge aus Hannover, der Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Studiengang Jazz/Rock/Pop studiert hat. Er lehrt an verschiedenen Institutionen als Musik und Instrumentalpädagoge. Willi Hanne spielt in vielen großen und kleinen Ensembles und ist außerdem als Solist für Theaterproduktionen, Performances und stilübergreifenden Projekten tätig. Er wirkte an vielen Rundfunk-, TV- und CD-Aufnahmen mit und tourte im In-und Ausland.

Zusammenarbeit u.a. mit:
Stacy Kent, Stephan Abel, Nahawa Dombia, Ulli Orth, Urna Chahar-Tagchi, Paul Imm, Wu Wei, Matthias Nadolny, Rolf Zielke, J.L. Rassinfosse, Lars Kuklinski, Lothar Müller, Christoph Knoche.
Auszeichungen und Musikpreise:
9 mal Jazz Podium Niedersachsen
2ter  Preis beim Internationalen Improvisationswettberbs der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelsohn Bartoldy in Leipzig
verschiedene Förderstipendien, Ensemble- und Solistenpreise

Tosh Leykum (Visuals)
KÜNSTLERISCHE ARBEITEN/FILMOGRAPHIE (Auswahl):
2000 Projektleitung und Konzept des kunstübergreifenden „Projekt-Together“ um dem Komponisten Isang Yun, Einladung nach Tong Yong, Süd Korea.
Seit 2002 Verschiedene Musikvideoproduktionen (Regie/Schnitt/Kamera), veröffentlicht u.a. durch VIVA, MTV und auf der DVD 13th Street „Sound of Mystery III“ (2007).
Seit 2003 Videoprojektionen zur Lesungsreihe „Zeitgeister“ im enercity expo-Café (ca. einmal im Monat).
2006 Videoanimation für das „Kunst- und Kulturprogramm der Bundesregierung zur FIFA WM“
2007 Regie/Konzept in Zusammenarbeit mit der Filmemacherin/Kamerafrau Anna Raettig und Schnitt für den Film „Tupsy-Turvy-Topographie“, Auftraggeber: Kunsthalle Bremen.
2007 Videoanimation/Projektion für eine „Lesung für Gehörlose“ zu Thema Wind, Kino im Künstlerhaus, Hannover, Gefördert durch das Kulturbüro Hannover.
2007/08/09 Mitarbeit an dem HD Videoprojekt „Quadratur des Schweigens“ der spanischen Künstlerin Maria del Pilar Gracía Ayensa (Berlin).
2009 Videoprojektionen für die Düsseldorfer-Symphoniker bei der Veranstaltung 3-2-1 IGNITION in Zusammenarbeit mit Anna Raettig und Ellen Fellmann, Tonhalle Düsseldorf.
2010 Videoprojektionen für das Museum für Sepulkralkultur, Kassel
2010 Videoprojektionen für Takashi “PentaBlue” und dem WDR Rundfunkorchester, WDR Sendesaal, Köln




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