Drei spontane Kompositionen live @ Roemer-Pelizaeusmuseum

Live
05.02.2012
Roemer-Pelizaeusmuseum Hildesheim
Ausstellungseröffnung von Marion Lidolt

Das Publikum wurde während der Performance live aufgenommen und moduliert. Das konkrete Material ist somit Teil der Komposition.

During the performance the audience was recorded and modulated. The concrete material though is part of the composition.


Feature @ Kulturmagazin Pandoora

Folgender Beitrag über die hiltronica lief am 26.01.2012 beim Kulturmagazin Pandoora auf Radio Okerwelle:

Pandoora feature

 

Symposium für elektronische Musik

Donnerstag, 02.02.2012
Litteranova, Wallstr. 12a, 31134 Hildesheim
Einlass 19.30, Eintritt frei

I can’t understand why people are frightened of new ideas. I’m frightened of the old ones.
(John Cage)

Elektronische Musik ist Mainstream. Inzwischen kommt fast keine Produktion ohne elektronische Mittel aus, sei es durch Synthesizerklänge, Loops und Samples, mit denen die Musik angereichert wird oder durch die inzwischen vollelektronischen Aufnahmegeräte, die den Gesang glätten oder die Fehler der Musiker herausfiltern.
Wie aber entstanden all diese neuen Möglichkeiten? Wie kann man Elektronische Musik überhaupt definieren? Welche ästhetischen Gesichtspunkte bringt diese Musik denn mit?

hiltronica, das Symposium für Elektronische Musik am Donnerstag, den 2. Februar 2012, soll alle Interessierten zu Vorträgen und Livemusik einladen. Das Seminar „Geschichte, Genres und Ästhetik der Elektronischen Musik“ unter der Leitung von Nils Nordmann (Universität Hildesheim) möchte in Kurzvorträgen und Live-Performances einen Einblick in das Musik-Genre geben.


Vorträge

Nils Nordmann ………… Einführung in die Elektronische Musik
Okan Yasarlar …………. Indeterminacy in music
Josephine Reinisch …..  Kraftwerk: Elektronische Klänge vom Rhein
Anja Wernicke …………. Kosmische Klänge: Zu Stockhausens Neuerungen in der elektronischen Musik
Jens-Steffen Klimasch .. Fruchtig frische Schleifen bauen – FL Studio

Live-Elektronik
Marja Esther Christians …………………………………………………………………………… Musique Concrète
Arne Dreske | David Goldmann | Florian Kochon | Jan Bergmann ……………………… DJ/Live-Performance
Nils Nordmann | Klaus Spencker | Jan Hellwig ……………………………………………… Freie Live Improvisation

New M4L Device – FDC Generator

The FDC Generator is a randomized highpass-filter/delay/chorus hybrid. You can generate small changes to heavy glitch effects.
Simply drag the device into a midi or audio track and choose the intensity/frequency of changes.
Have fun!

Tone Row Generator Update

New features added:

Version 1.1
Added:
– Tone Pitch (-48 to +48 in octaves)
– Randomize the tone pitch

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Version 1.2
Added:
– Note Duration
– Randomize the note duration

Download the Tone Row Generator


Königin Mutter Live 2008

This video is from 2008 – Ralley Montenaco.

This is the studio version:

Chord Generator Introduction Video

New Max for Live Patch

You can download a new Max for Live patch now:

The Chord Generator

Like the Schwarzonator the patch creates chord progressions, but in a more musical language. You can create triads and tetrads by pressing only one key on the keyboard. This key is automatically the root key.
You can generally choose between major and minor and add diminished or augmented additional notes. The third can be omitted.
Furthermore you can invert the chord from root inversion to the third inversion and set the chord’s disposition from close to open.
All functions can be randomized. With the random function you can generate some pretty weird stuff.
Enjoy!

Download the Chord Generator

Live Konzert am 15.09.

Am Donnerstag, den 15.09.2011 findet eine Live-Improvisation von Klaus Spencker und mir im Gut e.V. statt. Als Gast ist diesmal der Posaunist Jörn Marcussen-Wulff dabei.Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Hier die Presseinfo:

Vorgeschichte

Jazzgitarrist Klaus Spencker und Produzent und Musikelekroniker Nils Nordmann beschäftigen sich sei 2006 intensiv mit der Verbindung von Jazz und Liveelektronik.
Ausgehen von experimentellen Projekten und Ensemblestudien im Bereich Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, wurden seither verschiedene Konzepte mit dem Ziel wissenschaftlich-künstlerischer Auseinandersetzung mit freier Improvisation, Jazz, Pop und elektronische Musik entwickelt und erprobt.
Im Live-Kontext kristallisierte sich bald die besondere Herausforderung der Kombination aus elektronischer Musik und Jazz heraus. Durch vorgefertigte Klänge aus dem Computer sind den improvisatorischen Möglichkeiten Grenzen gesetzt. Die Spannungsfelder zwischen Mensch und Maschine bzw. Programm und Spontaneität mussten neu überdacht werden.
Durch selbst produzierte Naturklänge, die durch Montagetechniken und Modifikation der Musik einen eigenen Charakter verleihen, in Verbindung mit erweiterten und verfremdeten Gitarreklängen entsteht ein breites Spektrum, in dem die Improvisation nahezu alle Klangparameter wie Frequenz, Amplitude, Tondauer, Timbre und Ein- und Ausschwingverhalten erfasst.
Form und Struktur werden neu definiert. Weitere Freiheit und Abgrenzung zu gängigen Modellen computergestützter Musik bringt die bewusste Desynchronisation mit Hilfe des Reichschen Effekts.
Das im Jahr 2010 begonnen Projekt einer Konzertreihe mit Laborcharakter, bei dem verschiedene Kunstformen wie Tanz, Video, Bildende Kunst und Literatur kombiniert werden, findet am 15.9.2011 im Gut e. V. seine Fortsetzung. Als Gast ist diesmal der Komponist und Posaunist Jörn Marcussen-Wulff dabei.
Mit der Wahl des Gut e. V. als Veranstaltungsort wurde wiederum eine Räumlichkeiten ausgewählt, die eine konzentrierte Atmosphäre des Zuhörens ermöglicht und dem angestrebte Klangerlebnis einen Raum bietet, der neue Denkansätze fördert, Grenzen überschreitet und Menschen zusammenführt.
Special Guest für den 15.09.:
Jörn Marcussen-Wulff (Posaune)

Jörn Marcussen-Wulff (*1981 in Kiel) ist freiberuflicher Posaunist, Komponist, Bandleader und Pädagoge. Er studierte Musik auf Lehramt und Jazzposaune in Hannover und Luzern (CH) bei Ed Kröger und Nils Wogram und arbeitet zur Zeit als Dozent für Bigband, Posaune und Methodik an der Hoch- schule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er war Mitglied des “Landesjugendjazzorchesters Schleswig-Holstein” (2001-2006) und des “Bundesjazzorchesters” (Bujazzo) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer (2004-2006). Er leitet sein eigenes Trio “Jörn Marcussen-Wulff’s Autoritäten” (Philipp Gropper-sax, Ingo Lahme-btrb,tuba) und die Bigband “Fette Hupe Hannover”, mit der er regelmäßig seine eigenen Kompositionen und die Musik international bekannter Gastkomponisten (z.B. Jürgen Friedrich, Niels Klein, etc.) aufführt. Mit seiner Working-Band “JMW Quintett” spielt er regelmäßig Konzerte im deutschsprachigen Raum und veröffentlichte 2009 sein Debut-Album “Morphing” auf dem Berliner Label Konnex. Außerdem war er mit seinem Quintett Finalist des Jazzwettbewerbs der Leverkusener Jazztage 2009. Er ist Gründungsmitglied des “European Movement Jazz Orchestra” mit dem er seit 2007 regelmäßig international auf Tour ist. Zuletzt spielte das mit Portugiesen, Slowenen und Deutschen besetzte Ensemble auf den internationalen Jazzfestivals von Ljubliana (Slowenien), Coimbra (Portugal), Zagreb (Kroatien) und Cairo (Ägypten). Als Freelance Musiker arbeitete er unter anderem mit Roger Ingram, Barry Guy, Peter Evans, Maria Schneider, Matthias Schubert, Nils Wogram, der NDR Bigband unter der Leitung von Steve Gray und spielte auf ver- schiedensten internationalen Festivals (z.B. Jazzfestival Schaffhausen, Jazzfestival Zürich, Jazz Baltica, Jazzfest Ljubliana,…). Außerdem ist er auf diversen Tonträgern zu hören (zuletzt: Jaka Kopac Jazzon Quintet „Jazzon 8“ (2011), EMJO „Live in Coimbra“ (2011), JMW Quintett “Morphing” (2009), Wir sind Helden „Kaputt“ (2009)). Gleichzeitig arbeitet er als erfolgreicher Komponist für Bigband (z.B. HR-Bigband, HMTMH Bigband, Fette Hupe Hannover, etc.), Acappella-Ensemble und andere Formationen. Zuletzt war er Finalist des Kompositionswettbewerbs des hessischen Rundfunks “Jazzpositions 2010′′ und erhält 2011 ein Kompositionsstipendium des Landes Niedersachsen.


Neues Vigozone Video

Video von meinem Workshop vom 28.-30. Juli 2011: