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Chord Generator Introduction Video

New Max for Live Patch

You can download a new Max for Live patch now:

The Chord Generator

Like the Schwarzonator the patch creates chord progressions, but in a more musical language. You can create triads and tetrads by pressing only one key on the keyboard. This key is automatically the root key.
You can generally choose between major and minor and add diminished or augmented additional notes. The third can be omitted.
Furthermore you can invert the chord from root inversion to the third inversion and set the chord’s disposition from close to open.
All functions can be randomized. With the random function you can generate some pretty weird stuff.
Enjoy!

Download the Chord Generator

Live Konzert am 15.09.

Am Donnerstag, den 15.09.2011 findet eine Live-Improvisation von Klaus Spencker und mir im Gut e.V. statt. Als Gast ist diesmal der Posaunist Jörn Marcussen-Wulff dabei.Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Hier die Presseinfo:

Vorgeschichte

Jazzgitarrist Klaus Spencker und Produzent und Musikelekroniker Nils Nordmann beschäftigen sich sei 2006 intensiv mit der Verbindung von Jazz und Liveelektronik.
Ausgehen von experimentellen Projekten und Ensemblestudien im Bereich Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, wurden seither verschiedene Konzepte mit dem Ziel wissenschaftlich-künstlerischer Auseinandersetzung mit freier Improvisation, Jazz, Pop und elektronische Musik entwickelt und erprobt.
Im Live-Kontext kristallisierte sich bald die besondere Herausforderung der Kombination aus elektronischer Musik und Jazz heraus. Durch vorgefertigte Klänge aus dem Computer sind den improvisatorischen Möglichkeiten Grenzen gesetzt. Die Spannungsfelder zwischen Mensch und Maschine bzw. Programm und Spontaneität mussten neu überdacht werden.
Durch selbst produzierte Naturklänge, die durch Montagetechniken und Modifikation der Musik einen eigenen Charakter verleihen, in Verbindung mit erweiterten und verfremdeten Gitarreklängen entsteht ein breites Spektrum, in dem die Improvisation nahezu alle Klangparameter wie Frequenz, Amplitude, Tondauer, Timbre und Ein- und Ausschwingverhalten erfasst.
Form und Struktur werden neu definiert. Weitere Freiheit und Abgrenzung zu gängigen Modellen computergestützter Musik bringt die bewusste Desynchronisation mit Hilfe des Reichschen Effekts.
Das im Jahr 2010 begonnen Projekt einer Konzertreihe mit Laborcharakter, bei dem verschiedene Kunstformen wie Tanz, Video, Bildende Kunst und Literatur kombiniert werden, findet am 15.9.2011 im Gut e. V. seine Fortsetzung. Als Gast ist diesmal der Komponist und Posaunist Jörn Marcussen-Wulff dabei.
Mit der Wahl des Gut e. V. als Veranstaltungsort wurde wiederum eine Räumlichkeiten ausgewählt, die eine konzentrierte Atmosphäre des Zuhörens ermöglicht und dem angestrebte Klangerlebnis einen Raum bietet, der neue Denkansätze fördert, Grenzen überschreitet und Menschen zusammenführt.
Special Guest für den 15.09.:
Jörn Marcussen-Wulff (Posaune)

Jörn Marcussen-Wulff (*1981 in Kiel) ist freiberuflicher Posaunist, Komponist, Bandleader und Pädagoge. Er studierte Musik auf Lehramt und Jazzposaune in Hannover und Luzern (CH) bei Ed Kröger und Nils Wogram und arbeitet zur Zeit als Dozent für Bigband, Posaune und Methodik an der Hoch- schule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er war Mitglied des “Landesjugendjazzorchesters Schleswig-Holstein” (2001-2006) und des “Bundesjazzorchesters” (Bujazzo) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer (2004-2006). Er leitet sein eigenes Trio “Jörn Marcussen-Wulff’s Autoritäten” (Philipp Gropper-sax, Ingo Lahme-btrb,tuba) und die Bigband “Fette Hupe Hannover”, mit der er regelmäßig seine eigenen Kompositionen und die Musik international bekannter Gastkomponisten (z.B. Jürgen Friedrich, Niels Klein, etc.) aufführt. Mit seiner Working-Band “JMW Quintett” spielt er regelmäßig Konzerte im deutschsprachigen Raum und veröffentlichte 2009 sein Debut-Album “Morphing” auf dem Berliner Label Konnex. Außerdem war er mit seinem Quintett Finalist des Jazzwettbewerbs der Leverkusener Jazztage 2009. Er ist Gründungsmitglied des “European Movement Jazz Orchestra” mit dem er seit 2007 regelmäßig international auf Tour ist. Zuletzt spielte das mit Portugiesen, Slowenen und Deutschen besetzte Ensemble auf den internationalen Jazzfestivals von Ljubliana (Slowenien), Coimbra (Portugal), Zagreb (Kroatien) und Cairo (Ägypten). Als Freelance Musiker arbeitete er unter anderem mit Roger Ingram, Barry Guy, Peter Evans, Maria Schneider, Matthias Schubert, Nils Wogram, der NDR Bigband unter der Leitung von Steve Gray und spielte auf ver- schiedensten internationalen Festivals (z.B. Jazzfestival Schaffhausen, Jazzfestival Zürich, Jazz Baltica, Jazzfest Ljubliana,…). Außerdem ist er auf diversen Tonträgern zu hören (zuletzt: Jaka Kopac Jazzon Quintet „Jazzon 8“ (2011), EMJO „Live in Coimbra“ (2011), JMW Quintett “Morphing” (2009), Wir sind Helden „Kaputt“ (2009)). Gleichzeitig arbeitet er als erfolgreicher Komponist für Bigband (z.B. HR-Bigband, HMTMH Bigband, Fette Hupe Hannover, etc.), Acappella-Ensemble und andere Formationen. Zuletzt war er Finalist des Kompositionswettbewerbs des hessischen Rundfunks “Jazzpositions 2010′′ und erhält 2011 ein Kompositionsstipendium des Landes Niedersachsen.


Neues Vigozone Video

Video von meinem Workshop vom 28.-30. Juli 2011:

Review des Resonanzraum Albums

Auch Axel Ganz von Jahrgangsgeräusche hat eine Besprechung des Albums nun Online. Hier ein Auszug:

“Das akustische Rohmaterial war zuvor vom bemerkenswerten Geräuscharchiv des „Instituts für Musik und Musikwissenschaft“ der Universität Hildesheim zusammengetragen worden. Die Ergebnisse decken ein breites kompositorisches Spektrum ab. Während in einigen Stücken der Raum der Werkhalle zentrales Thema ist, kollagieren andere Kompositionen alltägliche Arbeitsgeräusche zu mehr oder weniger dichten rhythmischen Geflechten. Auch die elektronische Transformation der Klangproben wird thematisiert. So spannen die zehn vorliegenden Maschinenkompositionen einen weiten Bogen von dem Fieldrecording entlehnten Raumklangthemen bis zur mikroskopischen Feinverarbeitung von kurzen Samples. […]
Insgesamt stellt „Resonanzraum Fagus“  eine Auswahl experimentierfreudiger Kompositionen dar, die nicht nur wegen ihres Konzeptes gelobt werden sollte.”

(http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-08-21/resonanzraum-fagus-10-maschinenkompositionen/)


Der Schallgrenzen-Blog hat das Resonanzraum-Album besprochen. Hier ein Auszug:

“Nun ist minimalistische, experimentelle Musik nicht neu und es wurden schon die wunderlichsten durch Field Recording entstandenen Geräusche genutzt, durch den Sequenzer gejagt oder technisch der Tonleiter unterworfen. Hier aber wurde auf eine für mich neue Art das Experiment gewagt, die unterschiedlichsten Geräusche der Arbeit zu Maschinenkompositionen zusammenzufügen. Verfremdung, Reduktion, Veränderung. Rhythmische Strukturen wurden zu neuen Klanggebilden zusammengefügt. Aus Störgeräuschen, abstrakt, konkret, akustische Signaturen. Interessanter Stoff für Fans von Klangexperimenten und Zeitgenossen wie Biosphere, Vladimír Hirsch, Phillip Glass, Eno oder ähnlichen Knöpfendreher.” 
(http://networkedblogs.com/kjrgU)

Tone Row Generator Video

This is an introduction video to the patch:

Tone Row Generator for Max for Live from Nils Nordmann on Vimeo

Tone Row Generator

This Max for Live patch generates random notes in different scales and tempi and combines composition techniques of Arnold Schoenberg and John Cage.

Like in Schoenberg’s twelve-tone technique every tone row refers to a non-repetitive ordering of the notes, so no note will be played twice in a row. The Tone Row Generator also transfers the 12-tone-technique to other scales like the western church scales or pentatonic scales.
On the other hand John Cage’s idea of aleatoric music is incorporated in this plug-in. The randomness of the note output makes the generated music based on chance operations.
The Max urn objects realizes both composition techniques – generating numbers randomly and never twice in a row.
However you use this midi-device – analytic or intuitive, synchronized or free – you can generate some pretty interesting sequences and even use it as an arpeggiator. Enjoy!



Tone Row Generator for Max for Live download


Resonanzraum Fagus

Die CD “Resonanzraum Fagus: 10 Maschinenkompositionen” kann man nun hier käuflich erwerben.

Die Arbeit mit Werkzeug und Maschine im Fagus-Werk ist von einer Geräuschhaftigkeit, auf die es sich zu hören lohnt. In zehn Kompositionsstudien wird der Versuch unternommen, die Werkhalle als Resonanzraum musikalisch zu interpretieren. Dem »objektiven« Abbild der industriellen Klanglandschaft wird ein künstlerischer Reflex auf deren Geräusch haftigkeit gegenübergestellt. Als Material für die kompositorische Arbeit dienen ausschließlich Arbeits- und Maschinengeräusche des Fagus-Werks, die das Geräuscharchiv der Universität Hildesheim beherbergt. Die Arbeitsergebnisse zeigen ein breites Spektrum an kompositorischen Arbeitsweisen. Während in einigen Stücken die Werkhalle als Resonanzraum akustisch erfahrbar bleibt, findet in anderen eine weitgehende klangliche Transformation des Ausgangsmaterials statt, so dass eigene Klang- bzw. Gegenwelten entstehen. Die CD ist entstanden im Rahmen der Lehr- und Forschungsschwerpunkte »Soundscapes« und »Szenische Musik« am Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Hildesheim.

Working with tools and machines in the Fagus factory produces such an abundance of noises that it is worthwhile to hesitate and listen. Ten composition studies undertake the task of interpreting the resonating factory hall in a musical way. In these compositions, the »objective« acoustical image of the industrial soundscape is confronted with an artistic response to the noisiness. The only materials used for these compositions are the sounds made by workers and machines in the Fagus factory that are stored in the sound archives of the University of Hildesheim. Results show a broad spectrum of compositional approaches. While in some of the compositions the factory hall remains tangible acoustically, in others the original sounds undergo an extensive transformation, resulting in independent worlds of sound and contrasting acoustic constructs. This CD originated from the teaching and research focus on »Soundscapes« and »Scenic Music« at the Institute for Music and Musicology of the University of Hildesheim.


New Live Video

This is a performance for the CD-release party of “Resonanzraum Fagus” on 25 june 2011. The piece is called Fagus110610.

Klang oder Geräusch? Improvisation oder Komposition? In diesem Spannungsfeld bewegt sich das Stück Fagus110610. Die zuvor aufgenommenen Werksgeräusche wurden während einer Live-Performance wieder zurück in die Fagus-Werke getragen und in Loops und Sequenzen improvisatorisch neu angeordnet.

I used a tenori-on, kaoss pad, moog filter, ipad, ableton live with own patches for max for live.

Nils Nordmann – Fagus110610 Live from Nils Nordmann on Vimeo

Live Auftritt am Samstag

Am kommenden Samstag, den 25.06.2011 werde ich auf der Release-Party für die CD “Resonanzraum Fagus – 10 Maschinenkompositionen” live auftreten. Das Ganze findet im Zuge der Mittsommernacht auf dem Domänengelände der Universität Hildesheim ab 21 Uhr statt. 

Webcam Theremin

This is a MAX/MSP tryout patch to experiment with direct human/machine interaction:

1. Controlling the frequency of a synthesizer and
2. Modifying samples with filters and delays
both kinestheticly via the webcam of the computer.

The basis of this patch is the jit.3m object that decodes video into numbers, which can be the frequency of an oscillator or the gain of an effect.

In this video I documented two patches representing the two big schools in electronic music – whether to produce electronic music synthetically or to modify sounds with electronic devices.


Webcam Theremin

Elektronische Musik im Spannungsfeld zwischen U- und E-Musik

Für das Sommersemester 2011 findet erneut ein Lehrauftrag meinerseits an der Universität Hildesheim statt. Hier eine kurze Beschreibung der Veranstaltung:

Die hauptsächlich im deutschsprachigen Raum getroffene prinzipielle Unterscheidung von “leichter” und “ernster” Musik wird in der Musikwissenschaft kontrovers diskutiert. Gerade die elektronischen Musik, in ihrer Bandbreite von Techno bis hin zu Neuer Musik, befindet sich im Spannungsfeld zwischen E- und U-Musik.  In diesem Seminar sollen die Studierenden einen Einblick in die Geschichte dieser Klassifikation gewinnen und sich mit dem Thema, bezogen auf die elektronische Musik, anhand von Fallbeispielen und ausgewählten Texten kritisch auseinandersetzen.

Zeitungsartikel

Hier ein Zeitungsartikel zu meinem Workshop aus der HAZ vom 03.03.2011:

Johnny Remember Me

Morgen, am Samstag, den 26.02. findet die Johnny Remember Me EP Release Party im Centrum statt. Die EP wurde von mir produziert und kann hier käuflich erworben werden. Nach fast einem halben Jahr für die Aufnahmen und den Mix sind wir gespannt auf die Rezensionen.


Nordmann/Spencker Live Video

Folgende Aufnahme ist ein freie Improvisation mit Willi Hanne am Schlagzeug und Tosh Leykum mit Visuals. Das Konzert fand am 04.12.2010 im Work of Art in Hannover statt.

The Bhakti Club

Am Samstag, den 12.Februar findet zum ersten Mal der Bhakti Club statt. Ich werde dort über das Thema “Angst” referieren und indische Bhajanmusik spielen. Beginn ist 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zur Info:

The Bhakti Club ist eine Plattform für spirituell interessierte Menschen. Das Ziel ist der gegenseitige Austausch von Wissen und Erfahrungen, um voneinander zu lernen und neue Sichtweisen zu entwickeln.
Bei jedem Treffen soll ein bestimmtes Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und diskutiert werden. Weiterhin bekommen die TeilnehmerInnen einen Einblick in die tiefe Philosophie der Veden. Jahrtausende alte Schriften wie die Puranas und die Bhagavad-Gita können uns Alternativen zu unserer westlichen Denkweise aufzeigen.
Eingeleitet wird das Programm mit Mantra-Meditation in Form von Bhajan und Kirtan, der spirituellen indischen Musik der Krishna-Tradition. Aber auch Einflüsse aus dem Hip Hop und anderen Künsten wie Film oder Theater sollen gelegentlich für eine kulturelle Überraschung im Bhakti Club sorgen.


Voller Erfolg!

Der Tag der elektronischen Musik am 01.02.2011 im Acku-Café war ein voller Erfolg. Der Raum war sehr gut gefüllt und das Publikum applaudierte begeistert nach den einzelnen Beiträgen.

Mein musikalischer Mitstreiter Klaus Spencker hat einen schönen Nachbericht auf seinen Blog gestellt und auch die Hildesheimer Allgemeine Zeitung war anwesend:

Tag der elektronischen Musik

Am Dienstag, den 01. Februar 2011 findet im Acku-Café Hildesheim ein Tag der elektronischen Musik statt. In Form von Vorträgen, Live-Konzerten und einer Ausstellung präsentieren Studierende der Universität Hildesheim Schwerpunkte aus dem Seminar “Die Geschichte und Ästhetik der elektronischen Musik”, welches ich im Wintersemester für das Institut für Musik und Musikwissenschaft gelehrt habe. Das Symposium startet um 18 Uhr pünktlich.

Lomo Matrix Berlin

Für ein Lomographie Projekt in Berlin wurde ein Track von mir verwendet. Das Video ist ein Ergebnis von 14 Filmrollen, die von 14 Fotografen innerhalb eines Tages verschossen wurden.

Lomo Matrix Berlin from Lomography Berlin

Nordmann/Spencker @ Work of Art

Nils Nordmann & Klaus Spencker
Konzertreihe für experimentelle, elektronische Musik
Premiere Sa. 04.12.2010, Work of Art“, Lister Meile 33 (2tes Hinterhaus), 30161 Hannover
21:00 Uhr, Einlass 20 Uhr

Am 4. Dezember beginnen Klaus Spencker und ich im “Work of Art” eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Ziel eines offenen musikalischen Dialogs mit Künstler verschiedener Genres  wie Musik, Tanz, Video oder Literatur. Wir erwarten als Gäste Avantgarde-Schlagzeuger Willi Hanne und Videokünstler Tosh Leykum. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Vorgeschichte
Jazzgitarrist Klaus Spencker und Produzent und Musikelekroniker Nils Nordmann beschäftigen sich sei 2006 intensiv mit der Verbindung von Jazz und Liveelektronik.
Ausgehen von experimentellen Projekten und Ensemblestudien im Bereich Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, wurden seither verschiedene Konzepte mit dem Ziel wissenschaftlich-künstlerischer Auseinandersetzung mit freier Improvisation, Jazz, Pop und elektronische Musik entwickelt und erprobt.
Im Live-Kontext kristallisierte sich bald die besondere Herausforderung in der Kombination aus elektronischer Musik und Jazz heraus. Durch vorgefertigte Klänge aus dem Computer sind den improvisatorischen Möglichkeiten Grenzen gesetzt. Die Spannungsfelder zwischen Mensch und Maschine bzw. Programm und Spontanität müssen neu überdacht werden.

Fortsetzung
Klaus Spencker und Nils Nordmann setzten die Zusammenarbeit 2010 fort. Auftritte on- und off-campus im Raum Hildesheim / Hannover erweiterten den Musikalischen Aktionsradius. Besondere Aufmerksamkeit erhielten hierbei die Solo Performances von Nils Nordmann in den berühmten Fagus Werken in Alfeld und ein Auftritt des Duos mit den Gastmusikern Timo Warnecke, Schlagzeug und Achim Seifert, Bass, im Kulturpalast Hannover. Durch selbst produzierte Naturklänge, die durch Montagetechniken und Modifikation der Musik einen eigenen Charakter verleihen, in Verbindung mit erweiterten und verfremdeten Gitarrenklängen entsteht ein breites Spektrum, in dem die Improvisation nahezu alle Klangparameter wie Frequenz, Amplitude, Tondauer, Timbre und Ein- und Ausschwingverhalten erfasst.
Form und Struktur werden neu definiert. Weitere Freiheit und Abgrenzung zu gängigen Modellen computergestützter Musik  bringt die bewusste Desynchronisation mit Hilfe des Reichschen Effekts. An der Möglichkeit durch Sensoren im Raum auch das Publikum mit einzubinden wird derzeit geforscht.
Im nächsten Schritt streben Nils Nordmann und Klaus Spencker eine Kombination  dieses Ansatzes mit anderen Kunstformen wie Tanz, Video, Bildende Kunst und Literatur an. Geplant sind Treffen mit regional, national und international renommierten Gästen aus anderen Künsten zur kollektiven Improvisation – Momentaufnahmen die neue Impulse für die Entwicklung der elektronischen Musik setzen.
Dieses Projekt besitzt Laborcharakter. Die Raumwahl spielt hierbei eine wichtige Rolle. Um eingefahrene Erwartungsmuster gängiger Spielorte wie Clubs und Bars zu vermeiden, werden Räumlichkeiten ausgewählt, die möglichst flexiblen zu nutzen sind und eine konzentrierte Atmosphäre des Zuhörens ermöglichen. Gleichwohl soll das angestrebte Klangerlebnis einen Raum schaffen, der neue Denkansätze fördert, Grenzen überschreitet und Menschen zusammenführt.

Die Premiere findet am 4. Dezember 2010 im Work of Art, dem renommierten Tanzstudio der bekannten Tanz und Performance Künstlerin Britta Hoge statt

Gäste für den 04.12.:

Willi Hanne (Schlagzeug)

Willi Hanne is ein Musiker und Musikpädagoge aus Hannover, der Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Studiengang Jazz/Rock/Pop studiert hat. Er lehrt an verschiedenen Institutionen als Musik und Instrumentalpädagoge. Willi Hanne spielt in vielen großen und kleinen Ensembles und ist außerdem als Solist für Theaterproduktionen, Performances und stilübergreifenden Projekten tätig. Er wirkte an vielen Rundfunk-, TV- und CD-Aufnahmen mit und tourte im In-und Ausland.

Zusammenarbeit u.a. mit:
Stacy Kent, Stephan Abel, Nahawa Dombia, Ulli Orth, Urna Chahar-Tagchi, Paul Imm, Wu Wei, Matthias Nadolny, Rolf Zielke, J.L. Rassinfosse, Lars Kuklinski, Lothar Müller, Christoph Knoche.
Auszeichungen und Musikpreise:
9 mal Jazz Podium Niedersachsen
2ter  Preis beim Internationalen Improvisationswettberbs der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelsohn Bartoldy in Leipzig
verschiedene Förderstipendien, Ensemble- und Solistenpreise

Tosh Leykum (Visuals)
KÜNSTLERISCHE ARBEITEN/FILMOGRAPHIE (Auswahl):
2000 Projektleitung und Konzept des kunstübergreifenden „Projekt-Together“ um dem Komponisten Isang Yun, Einladung nach Tong Yong, Süd Korea.
Seit 2002 Verschiedene Musikvideoproduktionen (Regie/Schnitt/Kamera), veröffentlicht u.a. durch VIVA, MTV und auf der DVD 13th Street „Sound of Mystery III“ (2007).
Seit 2003 Videoprojektionen zur Lesungsreihe „Zeitgeister“ im enercity expo-Café (ca. einmal im Monat).
2006 Videoanimation für das „Kunst- und Kulturprogramm der Bundesregierung zur FIFA WM“
2007 Regie/Konzept in Zusammenarbeit mit der Filmemacherin/Kamerafrau Anna Raettig und Schnitt für den Film „Tupsy-Turvy-Topographie“, Auftraggeber: Kunsthalle Bremen.
2007 Videoanimation/Projektion für eine „Lesung für Gehörlose“ zu Thema Wind, Kino im Künstlerhaus, Hannover, Gefördert durch das Kulturbüro Hannover.
2007/08/09 Mitarbeit an dem HD Videoprojekt „Quadratur des Schweigens“ der spanischen Künstlerin Maria del Pilar Gracía Ayensa (Berlin).
2009 Videoprojektionen für die Düsseldorfer-Symphoniker bei der Veranstaltung 3-2-1 IGNITION in Zusammenarbeit mit Anna Raettig und Ellen Fellmann, Tonhalle Düsseldorf.
2010 Videoprojektionen für das Museum für Sepulkralkultur, Kassel
2010 Videoprojektionen für Takashi “PentaBlue” und dem WDR Rundfunkorchester, WDR Sendesaal, Köln